Nach Dessau haben wir uns dann nie wiedergesehen

"Dessau is only about 120 kilometers away from Berlin but it’s safe to say that is has not made it on the international must go for a visit list yet. But after all the Bauhaus is based here, with it’s phenomenal architecture thought out by director Walter Gropius still very much in place. We went for a visit with chief photographer work Weismann to capture 2013 Fall/Winter’s favorite pieces."

„Der Geburtsort der deutschen Moderne ist verwaist. Anders als die Museumsstadt der Klassik, die man Goethe und Schiller in Weimar errichtet hat, ist Dessau so karg und unwirklich, dass man meint, die schlimmsten Alpträume der Antimodernisten wären in Erfüllung gegangen. Vielleicht hat sich aber auch in den letzten 90 Jahren gar nichts geändert und die Gestalter mussten sich schon damals gegen eine feindliche Umwelt behaupten, die nach der Verwandlung in schlichte Formschönheit schrie. Unsere Modestrecke schickt einen Jungen und ein Mädchen auf die reise in eine Vergangenheit, die auch das Bau. Manchmal zum Geisterhaus werden ließ.“

Während in diesen Tagen alle Welt nach Mailand zur Messe für Möbeldesign Salone del Mobile schaut, nutzen wir die Gelegenheit und blicken zurück auf den wohl wichtigsten deutschen Beitrag zur Designgeschichte: das Bauhaus. Kurz bevor wir mit Achtung Mode Nr. 37 auf eine Reise durch die deutsche Nacht einladen, wagen wir den Blick zurück auf einen Abend in Dessau. Dort, in den Räumlichkeiten des Bauhauses, entstand 2013 anlässlich des zehnjährigen Bestehens von Achtung Mode diese Modestrecke. Fotografiert von Jork Weismann – der auch für die Nr. 37 wieder die Schönheit der Nacht dokumentierte.

FOTOGRAFIE: Jork Weismann

STYLING: Markus Ebner

HAARE & MAKE-UP: Gabrielle Theurer/ Basics Berlin

Herzlichen Dank an die Stiftung Bauhaus Dessau

 

This story appeared first in Achtung Mode Nr. 26 (November 2013)