
Deutscher Feger: Von seinem „wild walk“ über den Maison-Margiela-Laufsteg 2019 sprach ganz Paris, danach gingen seine Buchungen steil nach oben und legten zuletzt sogar noch einmal zu. Valentino-Kampagne, Bottega Veneta Salon 02 in Berlin, How to spend it-Cover, Deutsche Vogue und alle relevanten Schauen in Mailand und Paris im Januar 2022. Dame verkörpert perfekt das neue feminine Männerbild. Nomen est omen halt.
1. Wo fühlen Sie sich Zuhause?
In Paris, wo ich momentan lebe. In Berlin, wo ich aufgewachsen bin. Im Schwarzwald, wo Teil meiner Familie lebt.
2. Mögen Sie ihren Namen?
Ja.
3. Ihr bestes Arbeitsoutfit?
Jeans, Sneaker oder Birkenstock und eine Bomberjacke.
4. Sind Sie pünktlich?
Ja.
5. Ihr letzter Urlaub?
Über Weihnachten und Silvester war ich in Argentinien und Brasilien.

Schnappschuss aus Leons Urlaub
6. Wovor fürchten Sie sich?
Ich mag keine Dunkelheit und Spinnen.
7. Was möchten Sie noch erreichen? Wovon träumen Sie?
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8. Haben Sie studiert? Wenn ja was?
Ich habe eine Zeitlang Kunstgeschichte und dann Theaterwissenschaften und Politik an der Freien Universität in Berlin studiert.
9. Ihr erster Job?
Die Show für Sacai in Paris im Juni 2015.
10. Schlimmster Job den Sie je hatten?
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11. Was mögen Sie an Ihrem Job?
Ich war an vielen schönen Orten und habe Leute kennengelernt die ich sonst nie getroffen hätte. Mittlerweile verbindet mich mit vielen Personen mit denen ich viel arbeite auch eine Freundschaft. Außerdem arbeite ich sehr gerne in einem kreativen Umfeld in dem permanent neue Ideen ausprobiert werden. Kleidung aber auch Fotos.
12. Größte Stärke?
Selbstkritik.
13. Größte Schwäche?
Selbstkritik.
14. Ohne welche App können Sie nicht mehr leben?
Ich versuche so wenig Zeit wie möglich an meinen Handy zu verbringen. Das klappt leider nicht immer ganz so gut. Ich würde sagen Babbel oder die App der taz, über die versuche ich jeden Tag etwas Zeitung zu lesen.
15. Welches Bild ziert ihren Bildschirmschoner?
Mein Bildschirmschoner ist grün, da ich die Farbe als sehr beruhigend empfinde.
16. Wertvollster Besitz?
Meine Bücher und DVD Kollektion. Und ein Teppich, den mein Freund Tom gemacht hat.

Leons Teppich von seinem Freund Tom
17. Was liegt neben Ihrem Bett?
Ein paar Bücher, darunter ein Buch von Christian Kracht, das ich gerade zu Ende gelesen habe. Und das Buch „Alles über Liebe“ von der Amerikanerin Bell Hooks, das ich gerade lese und mir sehr gut gefällt. Außerdem ein kleiner analoger Wecker von Braun und eine kleine Leselampe.
18. Wann haben Sie das letzte Mal geweint?
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19. Und zu Tränen gelacht?
Heute Morgen.
20. Das meist überschätzte Produkt?
Apple AirPods.
21. Persönliche guilty pleasures?
Ich liebe es Sonntagabend ein Bad zu nehmen und Tatort zu gucken.
22. Welche Serie zuletzt geguckt?
„Sex and the City“ und „Euphoria“
23. Welches Auto fahren Sie?
Ich besitze kein Auto. Ich fahre viel Fahrrad und kann in Paris auch fast überall hin laufen.
24. Was wollten Sie (als Kind) eigentlich werden?
Hm, ich glaube ich wollte eine Zeitlang Müllmann werden, da ich die Farbe orange als Kind geliebt habe, haha. Danach wollte ich lange Architekt werden.
25. In welcher Dekade wären Sie stilistisch am besten aufgehoben?
Schwierige Frage. Vielleicht in den 80ern oder 90ern. Ich fühle mich im Jetzt aber auch sehr wohl.
26. Ihre Meinung: Deutschland und die Mode?
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27. Ein Satz, der Sie geprägt hat?
Mach was dir Spaß macht.
28. Ihr bisheriges Karriere-Highlight?
Ich finde es schwer ein einzelnes Highlight rauszusuchen, da ich mich gerne an sehr viele schöne Momente zurückerinnere. Darunter meine Arbeit mit Dries Van Noten oder John Galliano. Aber auch mein Cover für die L’Uomo Vogue.

Leon Dame für Gallianos Maison Margiela

Leon Dame für Dries Van Noten
29. Karriere-Low?
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30. Wie viele Leute arbeiten für Sie?
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31. Wie groß ist ihr Büro?
Mein Büro ist mein Sofa und mein Esstisch :).
32. Pflanzen im Büro?
Ja! Mein kleiner Kräutergarten draußen und ein paar Pflanzen drinnen.
33. Was schätzen Sie an sich selbst?
Ich würde mich als verantwortungsbewusst bezeichnen und schätze das auch sehr.
34. Ihr letzter (wertvoller) Gedanke?
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35. Ihr liebstes deutsches Wort?
Es gibt viele deutsche Wörter die ich sehr gerne mag. Schornsteinfeger, Schnäppchenjäger, grotesk und verhuscht. Meine liebste deutsche Redewendung ist „Freu dich nicht zu früh“.

Leons Arbeitsoutift
36. Tanzen Sie?
Ja.
Ja.37. Ihr Duft?
Vetiver Extraordinaire von Frédéric Malle.
38. Ihre erste Schallplatte?
Ich glaube „The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“.
39. Was halten Sie von der großen Liebe?
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40. Ihr Lieblingsfrauenname?
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41. Ihr Lieblingsmännername?
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42. Der Held ihrer Kindheit?
Pippi Langstrumpf. Heldin!
43. Die Namen ihrer Eltern?
Karin und Robert.
44. Was haben diese beruflich gemacht?
Meine Mutter ist Richterin und mein Vater ist Lehrer.
45. Ihr Geburtsort?
Berlin, Schöneberg.

Leon’s L’Uomo Vogue Cover
46. Wo wohnen Sie jetzt und warum?
In Paris, hier arbeite ich die meiste Zeit und habe auch die meisten meiner Freund*innen. Außerdem komme ich mit der Lebensweise hier sehr gut zurecht und genieße die Stadt.
47. Auf was sind Sie besonders stolz?
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48. Was ist Ihnen peinlich?
Ich habe vor zwei Monaten ein Puzzle begonnen und bin nicht einmal ansatzweise fertig damit.
49. Haben Sie Familie?
In Paris – neben meinen Eltern und meiner Schwester zu hause – sind meine Freund*innen wie eine Familie für mich.
50. Was wollen Sie unbedingt noch lernen?
Einiges. Zu töpfern, frische Pasta zu machen und meine Pflanzen am Leben zu halten :).

Leons Pflanzen
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