
Es hätte ja so einfach sein können, das ganze mit Versace. Der neue der von Miu Miu kam, Dario Vitale hat gestern Abend an Tag 4 der Mailänder Woche seine persönliche Einschätzung von Versace präsentiert. Und siehe da, anscheinend funktioniert’s auch ganz ohne „Medusa-Everywhere“. Es war ganz klar ein Versace orientiert an Gianni, aber schon voll und ganz im Jetzt. Männer Tank-Tops die kaum als Top gelten, weil so wenig Stoff dafür verwendet wurde, coole Denim und Leder Kombis für Frauen, einfache Slip-Kleider die faltig drapiert wurden und endlich einmal ohne Tutu-ähnlichem Rock für sich selbst stehen dürfen.

Dario Vitale’s Versace S/S 2026 collection


Denim-leather combos
Es war ein klarer Ausbruch aus dem jahrelangen selben Versace Drehbuch unter Donatella, ohne aber auf die Versace-spezifischen Merkmale zu verzichten. Es bleibt weiterhin sexy, aber weniger suggestiv wie der Cardigan um die Hüfte eines sonst sehr typischen Versace Looks bestehend aus Glitzerbralette und Midi-Rock zeigte. Die Männer bekamen Mikro-Shorts unter ihren Jacken angezogen, Gürtelschnallen blieben unverschlossen und getragen wird nur die genau richtige Menge an Leder kurz vor der Macho-Kippe. Erkenntlich wichtig für Versace ist es jetzt wieder zu verkaufen und im besten Falle was für jeden und jede im Store hängen zu haben. Deswegen auch der Multi-Generationen Cast, der wirklich gut war. Vitale für Versace bringt mehr als nur frischen Wind rein, sei es nun weil Prada im Nacken sitzt, oder weil endlich wieder ein Designer sich um die Klamotten bei Versace kümmert: Wir sind Fans.

A fresh but still familiar Versace

Men’s micro shorts

New kinds of sex at Versace

