Von Vater und Sohn

Eine Stadt, eine Ausstellung, drei Standorte: Die Stadt Biella und die Fondazione Zegna zeigen die Arbeiten Michelangelo Pistolettos und seines Vaters Ettore Pistoletto Olivero in einer Ausstellung, welche den besonders innigen Vater-Sohn-Bund ehrt.

Mit Vater-Sohn-Beziehungen kennt man sich im Hause Zegna bestens aus. Schließlich werden die Geschicke des italienischen Familienunternehmens seit seiner Gründung 1910 stets vom nächsten männlichen Nachkommen geführt.  Dass man den innigen Bund aus ständiger Konfrontation und Gleichklang dieser Beziehung auf wunderbare Weise auch künstlerisch darstellen kann, zeigt nun die Ausstellung Padre e Figlio. Vereint werden in dieser das Werk des an angesehenen Landschaftsmaler, Ettore Pistoletto Olivero, und seines Sohnes Michelangelo Pistoletto, einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Italiens und Hauptvertreter der Arte Povera. 

Die Ausstellung Padre e Figlio vereint zeitgenössische Kunst und Landschaftsmalerei.

Erstrecken tut sich die Ausstellung dabei über nicht weniger als drei Standorte, alle drei in der norditalienischen Provinz Biella gelegen. Die Cittadellarte – eine Art Kunststadt von Michealangelo Pistoletto aufgebaut in einer ehemaligen Textilfabrik beheimatet, die Fondazione Cassa di Risparmio di Biella und das Casa Zegna, dort wo unter anderem auch das historische Archiv des Modehauses zu finden ist. Die Fondazione Zegna ist Mitveranstalter der Ausstellung, denn die Familien Pistoletto und Zegna verknüpft bereits eine lange gemeinsame Geschichte in dieser Region.
Bereits 1929 fertigte Ettore erstmals eine Arbeit für eine der Fabriken Ermenegildo Zegnas an.

Mit Padre e Figlio reflektiert Michelangelo nicht nur die Beziehung zu seinem Vater, auch ehrt er sein Lebenswerk. Eine Fusion ihrer Arbeiten und ihrer Generationen. Noch bis zum 13. Oktober 2019 ist die Ausstellung Padre et Figlio in Biella zu sehen.