Rapper Octavian im Film Bottega Veneta: Men.

Männerbilder

Bei der Definition von Geschlechterrollen spielte die Mode schon immer eine große Rolle. Um herauszufinden, was einen Mann wirklich ausmacht, fragte Bottega Veneta jetzt verschiedene Persönlichkeiten und machte einen Modefilm daraus.

Kaum etwas wird wohl so gerne stigmatisiert wie Geschlechterrollen. Und kaum etwas spielt dabei eine so kontroverse Rolle wie die Mode, indem sie diese einerseits reproduziert, und gleichzeitig das Potenzial für Veränderung bietet. „In your eyes, what qualities make a man?“ fragt also auch Bottega Venetas Kreativdirektor Daniel Lee ganz direkt. Die Antworten finden hierzu in einem Kurzfilm nicht nur Männer, sondern auch eine Frau.

Doch statt klassischer Models beantworten diesmal multidisziplinäre Künstler diese existenzielle Frage für Daniel Lee. Und dies so individuell und divers, wie die Persönlichkeiten und Charaktere selbst. 

“To show your weakness is also a strength”, findet Neneh Cherry.

So z.B. auch der britische Künstlers Dick Jewell: „You can be what ever you want, can’t you? There’s no specific way that I feel men should behave or anything. That’s up to the individual“. Das ist letztlich wohl auch die Botschaft dieser Fragerunde: Ein Mann ist schon lange nicht mehr das, was er mal sein musste, vielmehr das, was er selbst sein möchte. „It’s like finding out what your thing is and then doing it.“

Gemeinsam mit dem Streaming Dienst MUBI und dem Fotograf und Filmemacher Tyrone Lebon produzierte Bottega Veneta diesen Modefilm, in dem die Mode tatsächlich eher Nebendarsteller ist. Acht Minuten, die sich der Männlichkeit widmen. Und das in all ihren Facetten.

Der ganze Film ist zu sehen über MUBI oder unter diesem Link: Bottega Veneta: Men.