Gut geschmückt

In Sachen Eleganz ist er ein Pionier: Giorgio Armani. Mit der ersten eigenen Haute Joaillerie Kollektion zeigt das Hause Armani jetzt mal wieder was Zeitlosigkeit bedeutet.

Eines ist uns allen in den vergangen Wochen wohl irgendwo zwischen Home Office und Quarantäne verloren gegangen: die Eleganz. Im Angesicht einer Pandemie wich so mancher Blazer dem Hoodie und die Heels den Stricksocken. Da bleibt einem erst einmal nur das Träumen von Zeiten, in denen mit Ausgang und sozialem Leben auch der Glamour wieder Einzug halten kann.

Einer, der schon seit Jahrzehnten für Eleganz in der Mode steht, ist Giorgio Armani. Und wie könnte man die Vorfreude auf elegante Zeiten schöner feiern, als mit einer neuen Schmuckkollektion? Es die erste Haute Joaillerie Kollektion im Hause Armani. Bestehend aus drei Linien, mit den so charmant klingenden Namen Borgonuovo, Si und Firmamento, steht auch Armani’s Schmuck seiner Mode in nichts nach. 

Borgonuovo, Si und Firmamento heißen die drei Linien der neuen Armani Haute Joaillery Kollektion.

„I find the idea of jewellery as something destined to last over time, and the way in which it can represent a woman by revealing something about her, truly fascinating.“ Schmuck, der bleibt. Eine Eigenschaft, die der Mode in den vergangenen Jahren verloren gegangen zu sein scheint. 

Während sich krisenbedingt inzwischen die ganze Modeindustrie auf ein Umdenken vorbereitet und dessen gar absurde Schnelllebigkeit in Frage stellt, schrieb Giorgio Armani bereits Anfang April in einem offenen Brief an WWD: „I have always believed in an idea of timeless elegance, which is not only a precise aesthetic code, but also an approach to the design and making of garments that suggests a way of buying them: to make them last.“

Vielleicht bricht jetzt also eine neue Zeit an, eine die bleibt, eine von Zeitlosigkeit. Und die wird dann hoffentlich schön geschmückt sein.