Die Preisträger des Fashion Council, Karen Jessen (links) und Julia Leifert (rechts)

Fashion Council Germany: Ein Gewinn der Nachhaltigkeit

Die Preisträger des diesjährigen Mentoring-Programms, Benu Berlin und Philomena Zanetti, stehen für faire Mode und künstlerisches Design

Seit seiner Gründung vor zwei Jahren tritt das Fashion Council Germany für die Förderung deutscher Mode- und Designtalente ein, um so einen starken hiesigen Fashion Kader herauszubilden, der sich auch im internationalen Vergleich nicht verstecken muss. In dieser Saison setzt die Modekammer auf die Unterstützung eines immer wichtigeren Ziels in der Industrie: Nachhaltigkeit. Das aktuelle Mentoring-Programm steht deshalb ganz im Zeichen dessen.

Zwei Labels haben den „grünen“ Förderpreis gewonnen: Die Labels Benu Berlin und Philomena Zanetti. Sie verkörpern das Prinzip der Nachhaltigkeit nicht nur als Unternehensphilosophie, sondern auch in ihren Designs. Designerin Karen Jessen etwa ließ sich vom ägyptischen Fabelwesen Benu inspirieren — dem Phönix aus der Asche. Und gründete ihr gleichnamiges Label Benu Berlin mit dem Ziel, die Mode wieder zur ursprünglichen Schneiderkunst zurückzuführen.

Ihre Kollegin Julia Leifert von Philomena Zanetti verschreibt sich ebenfalls Mode allerhöchster Qualität, in Form einer klaren Designlinie und dem Einsatz hochwertiger Materialien, wie Peace Silk und Bio-Wolle. Das Ziel der Wahlberlinerin ist es eine stilsichere Alternative zur unkontrollierten fast fashion zu bieten. Mit dem Gewinn des Mentoring Programms erhalten sie die Möglichkeit, ihre Kollektionen beim Berliner Messe-Duo Greenshowroom und der Ethical Fashion Show zu zeigen.