Ein Hauch Paris in Berlin

Das französische Dufthaus Diptyque eröffnet seine erste Deutschland-Boutique

Es soll Menschen geben, die zu Duftkerzen schlicht „Diptyque“ sagen, so sehr ist die französische Marke zu einem Inbegriff der duftenden Leuchtkörper selbst geworden. Wer eine hochwertige Duftkerze sucht, findet sie seit Jahrzehnten in dem Diptyque-Herzladen auf dem Boulevard Saint-Germain. Dort, wo mit der Interior-Designerin Christiane Gautrot, dem Maler Desmond Knox-Lee und dem Theaterregisseur Yves Coueslant in den 1960ern  — ursprünglich als Geschäft für Stoffe und Tapetendesign — die Diptyque-Reise begann.

Eine Reise im wahrsten Wortsinn: die Weltlust der drei Freunde ließ die Gründer von ihren vielzähligen Reisen kleine Kostbarkeiten mitbringen, bald glich das Geschäft einem Kabinett der Wunder mit feinen Produkten, die es sonst in Paris nicht zu finden gab. Auf ihren Reisen fingen sie außerdem stets die Düfte der Ferne ein — die sich heute in ikonisch gewordenen Parfums wie Do Son oder eben Kerzen wie der Klassiker Figiuer wiederfinden. Mittlerweile führt Diptyque eine ganze Bandbreite von Produkten, unter anderem auch eine bekömmliche Beauty-Linie.

Ganz im Zeichen des Pariser Duftkosmos steht auch die erste Deutschland-Boutique von Diptyque, die gerade im denkmalgeschützten Cumberland-Haus auf dem Berliner Kurfürstendamm eröffnete. Eau de Toilettes, Kerzen und Seifen finden ihren Platz zwischen antikem Mobiliar und riesigen Glasdeckenleuchten — und auf der Berliner Luxus-Einkaufsmeile mit Sicherheit auch die richtige Klientel.

Anlässlich der Berlin-Prämiere präsentiert das französische Haus zusätzlich ihre neu ins Sortiment aufgenommene Berlin-Kerze. Die Lindenblüten-Duftspenderin ist eine Hommage an den Berliner Sommer und gemütliche Spaziergänge auf lichtdurchfluteten Straßen. Einem kleinen Spaziergang ähnelt ein Rundgang durch die neue Diptyque-Boutique ebenso. Und nach Linden duftet sie auch.