Seit einiger Zeit gilt Schlaf als neues Statussymbol. Kein Wunder: Sobald etwas rar wird, steigt es automatisch im Wert. Die „always on“-Gesellschaft ist so Müde! Weil sie immer weniger, kürzer und schlechter schläft, diagnostizieren ganze Studien. Mittlerweile weiß man, dass Schlafmangel so ziemlich für jede Krankheit verantwortlich ist, an der die deutschen Leiden. Auch der neue, vitale Manager will nicht mehr erst Schlafen, wenn er tot ist.

Von Kreativen ganz zu schweigen. Dichtern, Denkern und Künstlern kamen die besten Ideen ohnehin schon immer im Bett. Berühmte Beispiele sind etwa Truman Capote, Marcel Proust oder Christoph Schlingensief, für die der kuschelweiche Rückzugsort eine besondere Aura versprühte.

Schlafen wird zum Statussymbol. Marken liefern die passenden Produkte dazu

Schöngeister betten sich allerdings nicht einfach im Gammelshirt. Für das intellektuelle Lümmeln standen edle Pyjamas und fließende Morgenmäntel schon immer hoch im Kurs — und weil Schlaf eben zunehmend zum Luxusthema wird, darf er auch mit besonders feinen Zwirnen bekleidet werden.

Im Mantel von Muun und Fyne unterwegs

Kein Wunder, dass alle namhaften Modehäuser sich des Pyjamatrends in den letzten Saisons angenommen haben. Louis Vuitton, Marc Jacobs oder Rochas. Dolce & Gabbana, Alexander McQueen oder Gucci. Deren Modelle sind sogar für die Straße gedacht. Netterweise gibt einem die Mode heutzutage ja die Freiheit zur Emanzipation vom Anlass.

Muun: Eine ganze Welt voll schönem Schlaf – und doch vom Anlass befreit

Diesem Lebensgefühl nimmt sich die Berliner Marke Muun an, bei der sich alles um das Bewusstsein für sich selbst und schönen Schlaf dreht. Vor zwei Jahren gegründet, war das erste lancierte Produkt ganz pragmatisch: eine Matratze. Ein hübsches Online-Magazin und einen ersten Raumduft, Mutabi, gibt es mittlerweile auch.

Gründer Vincent Brass und Frederic Böert wagen sich nun an die erste Kooperation mit einem Modelabel. Gemeinsam mit Fyne hat Muun einen Mantel gestaltet, der an die klassische Silhouette eines Trenchcoats appelliert und diese mit der Leichtigkeit eines Morgenmantels vereint.Das Lookbook dazu stammt von Fotograf Stefan Dotter.

Den Morgenmantel von Muun kann man sogar im Supermarkt tragen

„Der Mantel steht für das eklektische Selbstverständnis, mit einem zeitlosen Klassiker immer perfekt gekleidet zu sein. Es ist die Abwesenheit von Stress und Konflikten textiler Kleiderordnungen, ein Gefühl von Leichtigkeitund Genuss, Wohlbefinden und Wärme“, sagen sie.

Ein Morgenmantel Made in Germany

Feine Details wie eine verstärktes Piqué-Revers und die Verwendung von weichem Single-Jersey aus biologisch zertifizierter Baumwolle machen den auf das Wesentliche reduzierten Morgenmantel angenehm zum Tragen. Wie alle Produkte von Muun wird der Mantel zu 100 % in Deutschland hergestellt und kann zum Beispiel im Berliner Flagship Store in der Mulackstraße erworben werden.