Das italienische Luxushaus Fendi pflegt das moderne Modemäzenatentum und engagiert sich regelmäßig in Kulturprojekten. Erst kürzlich investierte es etwa in die Restaurierung des Trevi-Brunnens in Rom — eine echte Herzensangelegenheit für das Familienunternhemen, das in seinen Grundankern tief in der italienischen Hauptstadt verwurzelt ist.

Jetzt präsentiert Fendi die erste öffentliche Soloausstellung des italienischen Künstlers Giuseppe Penone im Palazzo Civiltà Italiana. „Matrice“ ist der Name der Präsentation, die insgesamt 15 alte und neue Werke des zeitgenössischen Artists zeigt — viele davon sind erstmals in dem Heimatland des derzeit in Turin lebenden Künstlers zu sehen. Das Highlight der Ausstellung? Eine speziell für den Fendi-Headquarter konzipierte Installation aus den für Penone typischen Materialen Holz und Bambus. Eindrucksvoll erhebt sie sich vor dem hellen Sandsteinkoloss, als wolle sie mit dessen Deckenhöhe konkurrieren.

Mit seinen Arbeiten hat sich Giuseppe Penone seit den Sechzigern zu einem wichtigen zeitgenössischen Künstler etabliert. Seine Skulpturen verknüpft er eng mit der Natur und versucht stets ein Stück weit auf die Auseinandersetzung zwischen Mensch und Umwelt aufmerksam zu machen — einem ökologischen Dialog, der gerade in der heutigen Zeit von immer größerer Bedeutung wird.