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September 09

    Ralph Mecke, der Portrait Meister

    From: Markus Ebner

    1. Der gebürtige Berliner hat es geschafft, sich in Berlin ein kleines Museum einzurichten, das so gar keines ist. Wer durch die Räume von Anna Marie Jagdfelds konkurrenzlosen Modekaufhaus, dem Quartier 206 auf der Friedrichstrasse spaziert, um die neuesten Kollektionen zu inspizieren, sieht unweigerlich auch die Highlights von Ralph Meckes Modefotografie. Der Weg dorthin begann ungewöhnlich: Einen Namen machte sich Mecke, indem er gleich mit der Königsdisziplin der Fotografie begann: dem Portrait. Seine Aufnahmen von internationalen Superstars wie Giorgio Armani, Keira Knightley, Woody Allen oder sogar Jürgen Vogel zeigten eine Stilsicherheit, die er problemlos auf die Mode anwenden konnte: Er weiß genau, wie man Licht setzt, was man ausspart, und wie man dann im Labor bei der eigenen Entwicklung zum Foto kommt: ohne Nachbearbeitung oder Retusche, das einmalig aufgenommene Bild regiert und bestimmt das Schaffen. So sind seine Modefotografien stets sogar abseits des Inhalts einfach gute Fotos, die immer auch Portraits sind: des Models, des Kleidungsstücks, und am Ende sogar des Designers selbst. Seine Arbeit findet man regelmäßig in der deutschen Vogue oder in Werbekampagnen für den Kosmetikgiganten L′Oreal, die zeigen, dass Mecke das Potential hat, zum deutschen Richard Avedon zu werden. Wir haben ihm bei einem Zeit Magazin Leben Covershooting im September 2009 auf die Finger geschaut.

    2. So soll Fotografie sein: Der professionelle Set-Up von Mecke vor dem Shooting mit einem Moodboard -- alles analog.

    3. Mecke, locker drauf bei der Vorbereitung

    4. Ja, der Mann kennt sich aus und setzt sein Licht noch selbst