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    <title>ACHTUNG-MODE | ZEITGEIST</title>
    <link>http://www.achtung-mode.com/</link>
    <description>Achtung is Germany’s directional fashion magazine. It focuses on what is happening creatively in Germany, Switzerland and Austria and covers fashion movements from around the world. Founded 2003 in Berlin, the editorial spotlight is on designers, photographers, stylists, models, cities and landscapes, both here and abroad.</description>
	<managingEditor>post@achtung-mode.com (ACHTUNG mode)</managingEditor>
    <webMaster>mail@unit-berlin.de (unit-berlin)</webMaster>
	<copyright>Verlag Neunundsechzig</copyright>
	
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		 <title>ACHTUNG-MODE | ZEITGEIST</title>
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      <title>Fashion in Frankfurt</title>
	  <description><![CDATA[<img src="http://www.achtung-mode.com/co/zeitgeistImg/sepp_4c88b13a99cc8.jpg" alt="Die Kuratorin Sophie Von Olfers im Museum fuer Moderne Kunst in Frankfurt am Main Foto: Helmut Fricke" /><br/>Die Kuratorin Sophie Von Olfers im Museum fuer Moderne Kunst in Frankfurt am Main Foto: Helmut Fricke<br/><br/><br />
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Deutschland hat weltweit einen hervorragenden Ruf, wenn es um Museumsausstellungen geht. Man nimmt das Thema ernst. Und so wird das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt dem Thema Modefotografie in den neunziger Jahren eine gesamte Schau widmen. Es war eine Zeit, in der es vor allem um Kreativität ging. Man versuchte, neue Arten des Sehens entstehen zu lassen, sozusagen im letzten Moment, bevor die Gleichmacherei der Digitalfotografie Einzug hielt. Die wichtigsten Fotografen in der Ausstellung: Juergen Teller, Wolfgang Tillmans oder die gerade verstorbene Corinne Day. Wir sprachen mit Sophie von Olfers, 31 und gebürtige Berlinerin, der Kuratorin der Ausstellung. Von Olfers hat ihren MA in Curatorial Studies am Goldsmiths College in London gemacht und arbeitete unter anderem als Assistant Curator am Witte de With Museum für zeitgenössische Kunst in Rotterdam, sowie an verschiedenen Projekten in London und Venedig, bevor sie nach Frankfurt kam. Seit einem Jahr arbeitet sie nun an der Ausstellung "Not in Fashion", die am 24. September in Frankfurt eröffnet wird. Da es bei Achtung auch immer um die Etablierung einer neuen Schule deutscher Modefotografie geht, freuen wir uns besonders auf die Schau und empfehlen einen herbstlichen Abstecher nach Mainhattan.<br />
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<br/><br/><img src="http://www.achtung-mode.com/co/zeitgeistImg/sepp_4c88b43c49f63.jpg" alt="Cris Moor" /><br/>Cris Moor<br/><br/><br />
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Achtung: Es ist die erste Ausstellung zum Thema Fotografie, die Sie kuratieren. Wie kommt es zu dem Thema konkret?<br />
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Sophie von Olfers: Das ist gar nicht so weit hergeholt. Im MMK wird immer eine Haussammlung gezeigt, und im Dialog damit findet eine Parallelausstellung statt, die die Sammlung in ein zeitgenössisches Licht stellt, um diese lebendig zu halten. Es war also zuerst klar, dass die Fotografiesammlung des MMK im halben Haus ausgestellt wird. Da war dann die Frage: Was kann man dazu machen? Welche Gegenüberstellung macht Sinn? Die MMK Fotografiesammlung wurde aufgebaut vom Gründungsdirektor in den achtziger und neunziger Jahren, und man sieht viel Körperbetontes, schwarz weiß - so wie das komplette Werk von Larry Clark, Nobuyoshi Araki, Bettina Rheims. Bevor man in diese ganze Körper- und Gendergeschichte zu sehr rein geht, wollte ich eher Mode thematisch aufgreifen. Es muss doch funktionieren, in einer Kunsteinrichtung eine interessante Ausstellung zum Thema Mode zu machen, ohne dass es nur um Display und Design geht. Über diese Aufgabenstellung kam ich dann aber vom Modeding zurück zur Fotografie. Weil ich eben Inhalte und Zusammenhänge vermitteln und sowohl Designer, als auch Fotografen einladen wollte. Das ist hier in dem Falle der Neunziger nämlich ziemlich charakteristisch - gar nicht mehr so genau sagen zu können, wem die Bilder eigentlich 'gehören'. Sie entstanden gemeinsam, und es ging nicht mehr um eine 'Autorenschaft' einer einzelnen Person. Der Fotograf arbeitete mit Stylist, arbeitet mit Model, mit dem Magazin. Und dies viel komplexer und identitätsgebundener als zuvor. Es entstanden viel natürlichere und nachhaltigere Zusammenarbeiten zwischen Mode und Fotografie.<br />
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Achtung: Ich habe vor Wochen mal gehört, die Show sollte ursprünglich 'Purple Generation' heißen? Wie kamen die Namensgebungen zu Stande und warum der Wechsel?<br />
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Sophie von Olfers: Genau - das war mein Arbeitstitel. So habe ich meinen research angefangen. Als ich mir die vielen Magazine, Print und Kampagnen angeschaut habe, war Purple natürlich auch ein sehr gutes Beispiel. Also in den frühen Jahren - momentan ist es ja ein Desaster. Aber damals war es ja sehr fein und mutig und hat immer viel Platz gemacht für kooperative Projekte zwischen Fotograf und Designer. Dass Fotografen plötzlich zwei oder drei Strecken hintereinander fotografierten durften und Cliquen gebildet wurden und diplomatische Kategorien abgeschafft wurden. Eben dem Inhalt angepasst. Aber 'Purple' hätte dann natürlich viel zu viel außen vor gelassen. Das wäre zu gebrandet und wenig produktiv gewesen. 'Not in Fashion' haben wir uns dann von Mark Borthwick ausgeliehen. Sein Buch heißt ja so, und diesen Antagonismus fanden wir ganz passend für unser Thema. Natürlich geht es um Mode in der Ausstellung, und natürlich waren alle Mitwirkenden auch daran interessiert, im Modebusiness mitzumischen, aber nicht nur, um damit Geld zu verdienen oder berühmt zu werden - sondern vielmehr, um bestimmte Werte umzustürzen und andere zu vermitteln. Es geht um Mode und Fotografie und den Punkt, an dem sich beides trifft. Und nicht simpel um Modefotografie.<br />
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Achtung: Vier der zehn mitwirkenden Fotografen sind mir bekannt : Wolfgang Tillmans, Mark Borthwick, Corinne Day und Anders Edström. Wer sind die restlichen sechs?<br />
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Sophie von Olfers: Jason Evans, Inez & Vinoodh, Cris Moor, Nigel Shafran, Collier Schorr, Juergen Teller.<br />
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Achtung: Und die Designer?<br />
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Sophie von Olfers: Helmut Lang, Martin Margiela, Walter von Beirendonck, Bless, Comme des Garcon, Ayzit Bostan, Yohji Yamamoto, Susan Cianciolo, Kostas Murkudis, Bernadette Corporation und Maria Cornejo. Und es gibt noch mehr - das Grafikduo M/M (Paris) beispielsweise gestalten einen Raum und diverse Künstler wirken im Ausstellungskatalog mit.<br />
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Achtung: Ein paar Listen. Ihre Top 3: Welche Fotografen haben die Neunziger am stärksten beeinflusst ? <br />
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Sophie von Olfers: Corinne Day, Wolfgang Tillmans, Nigel Shafran – in den frühen Neunzigern und alle in London!<br />
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Achtung: Und welche Designer? <br />
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Sophie von Olfers: Helmut Lang, Martin Margiela, Susan Cianciolo<br />
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Achtung: Ihr Lieblingsfotograf?<br />
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Sophie von Olfers: In der Ausstellung: Cris Moor. Sonst: William Eggleston<br />
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Achtung: Welche Modefotografen sind heute für Sie richtungsweisend?<br />
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Sophie von Olfers: Anuschka Blommers & Niels Schumm.<br />
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Achtung: Was waren die Ursachen für die Entstehung dieser Strömung der neuen Fotografie in den Neunzigern?<br />
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Sophie von Olfers: Ich glaube einfach, dass das an der unglaublichen Überladung der Jahre davor und vor allem in den Achtzigern lag. So viel Plastik und Inszenierung - da ist es doch nur normal, dass es eine Gegenbewegung hervorruft.  Alles, was in der Modewelt eine Sekunde zurückliegt, ist ja nicht mehr en vogue. Und das war für mich ein ganz wichtiges Thema - die nicht vorhandene Reflektion der Branche. Mal zurückzublicken und sein eigenes Werk kritisch zu hinterfragen. Das ist ja praktisch gar nicht existent. Und irgendwann musste es eben dazu kommen. Die Suche nach Inhalten.<br />
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Achtung: Die Achtziger haben sich schon längst wiederholt in der Mode und Fotografie. Denken Sie, das wird mit den Neunzigern auch passieren? Und wenn ja: Wann?<br />
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Sophie von Olfers: Ich glaube, das braucht noch eine Zeit. Das ist noch zu nah dran. Es ist noch zu zeitnah, als dass die Branche das so verarbeitet haben könnte, um es wieder raus zu holen. Ich bin mir aber nicht sicher. Was denkst Du? <br />
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Achtung: Gerade in dem Fall habe ich das Gefühl, dass die Bewegung und der authentische Stil nicht so simpel kategorisierbar sind wie die fast kostümierten achtziger Jahre - und dass man ihn deshalb zum Glück auch nicht so offiziell rein- oder rausholen kann. Es war eben nicht nur ein Trend, der wieder verebbt ist, sondern vielmehr eine neue Generation, die es bis heute gibt. Die Achtung ist fokussiert auf Mode und Fotografie, die aus Deutschland kommt. Warum gibt es praktisch keinen international relevanten Modefotografen, der nicht nur Deutsch ist, sondern auch in Deutschland lebt? Warum sind Walter Pfeiffer, Indlekofer & Knoepfel und Horst Diekgerdes in der Schweiz zu Hause?<br />
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Sophie von Olfers: Ja, gute Frage. Ich denke einfach, dass Deutschland immer noch ein recht unmodisches Land ist, und der Modebranche wird es einfach schwer gemacht. Mode wird irgendwie abgetan und nicht ernst genommen - geschweige denn, dass es als Kunst gelten darf. Und dadurch entsteht der Markt vielleicht auch nicht weiter. Auf der anderen Seite bekommen wir für dieses Projekt sehr viel Unterstützung von unseren Förderern. Ich denke, man müsste einfach daran arbeiten, das Thema auch anders vorzubestellen und zu bearbeiten, um einen anderen Zugang dazu zu schaffen. Ein Grund mehr für uns, die Idee zu realisieren.<br />
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Achtung: Ihre Tendenz, was die These des Untergangs von Print allgemein angeht? <br />
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Sophie von Olfers: Nö. Da glaub ich nicht dran. Ich hab zwar das Gefühl, die Formate haben momentan Schwierigkeiten, sich neu zu erfinden. Ich glaube, es gibt viel zu wenig Leute, die klar fokussiert auf einen Punkt und durchdacht sind. Es gibt Massen an Heften und viel zu viele Versuche, die zu lifestyle- und designlastig sind und dann nur sind WIE Purple oder Dutch oder Ähnliches. Diese werden dann sicher nicht überleben. Um bestehen zu können, muss schon Substanz da sein, geballtes und kompensiertes Arbeiten.<br />
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Achtung: Welche Magazine für Fotografie und Mode finden Sie in Deutschland momentan relevant?<br />
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Sophie von Olfers: Tatsächlich: die ACHTUNG und die 032C.<br />
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Achtung: Die deutsche Vogue wird als Medienpartner genannt. Inwiefern ist sie involviert?  <br />
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Sophie von Olfers: Sie werden über die Dauer der Ausstellung unterschiedliche Beiträge leisten. Fünf Seiten im Oktoberheft als Vorankündigung, und sie bringen etwas über die Eröffnung im Gesellschaftsteil.<br />
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Achtung: Uns interessieren auch unsere Berliner: Was konkret haben wir von Kostas Murkudis und Bless zu erwarten?<br />
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Sophie von Olfers: Kostas macht eine virtuelle Show zusammen mit Carsten Nicolai. Und Bless veröffentlichen ihr Lookbook in einer Tageszeitung - da wissen wir noch nicht genau welche, aber da sind wir dran. Dazu wird es eine Art Tauschbörse geben. Ein Kontingent an Teilen wird von Bless zur Verfügung gestellt und an denjenigen geschenkt, der das beste Argument vorbringen kann, dieses Teil zu besitzen. Diese Aktion wird ebenfalls in einem Zeitungsformat dokumentierend festgehalten.<br />
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Achtung: Wer von den Fotografen und Künstlern wird zur Vernissage am 24. September erwartet? <br />
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Sophie von Olfers: Mark Borthwick kommt, Nigel Shafran, Anders Edström, M/M Paris kommen, Wolfgang Tillmanns kommt, Jürgen Teller ist leider verhindert. Aber über die nächsten Wochen verteilt kommen dann die ganzen Designer über 10 bis 15 Veranstaltungen, hauptsächlich im Oktober und November. Ihr müsst auch kommen!<br />
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Achtung: Na selbstverständlich! Frankfurt scheint ja auch ein unterschätzter Standort zu sein. <br />
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Sophie von Olfers: Also zumindest finde ich, dass solche thematischen DInge wie diese Ausstellung in so einer Peripherie wie Frankfurt gut aufgehoben sind, weil man es dort ganz gut von unterschiedlichen Seiten betrachten kann. In Berlin oder geschweige denn London wäre es viel zu eingeengt gewesen. <br />
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Achtung: Wo lebst Du in Frankfurt?<br />
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Sophie von Olfers: Ich lebe mitten in der Stadt, das heißt schlicht 'Zentrum'. Ziemlich nah am Museum und eigentlich kein typisches Wohnviertel.<br />
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Achtung: Und wo geht man Essen, beispielsweise am Abend der Vernissage?<br />
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Sophie von Olfers: Natürlich ins Triangolo, gleich bei uns unten! Und danach in die Bar Central und Club Michel.<br />
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<br/><br/><img src="http://www.achtung-mode.com/co/zeitgeistImg/sepp_4c88b45d51453.jpg" alt="Jason Evans" /><br/>Jason Evans<br/><br/><img src="http://www.achtung-mode.com/co/zeitgeistImg/sepp_4c88b4725191f.jpg" alt="Anders Edström" /><br/>Anders Edström<br/><br/><img src="http://www.achtung-mode.com/co/zeitgeistImg/sepp_4c88b48431994.jpg" alt="Nigel Shafran" /><br/>Nigel Shafran<br/><br/>]]></description>
      <guid>http://www.achtung-mode.com/en/zeitgeist/September 10/Fashion+in+Frankfurt</guid>
	  <author>post@achtung-mode.com (Gillian Wiechert)</author>
	  <link>http://www.achtung-mode.com/en/zeitgeist/September 10/Fashion+in+Frankfurt</link>
	  <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 12:00:58 +0200</pubDate>
	      </item>   
	<item>
      <title>Deeny on Deutschland's Jogi</title>
	  <description><![CDATA[<img src="http://www.achtung-mode.com/co/zeitgeistImg/sepp_4c5feda681b16.jpg" alt="Jogi's V-Neck Kaschmir Pulli von Strenesse der Savile Row vor Neid erblassen liess!" /><br/>Jogi's V-Neck Kaschmir Pulli von Strenesse der Savile Row vor Neid erblassen liess!<br/><br/>There has been something of a long search for us folks in the United Kingdom for the Cool, New German, especially when it comes to football, where, hang it all, you Teutonic chaps have this damned habit of always seeming to beat us when it really matters.<br />
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We all like to remember 1966, England’s one moment of World Cup glory, but since then, it’s been a painful chain of losses. And, hang it all, you finally got your revenge of that infamous Wembley Tor in Bloemfontein; and tore the English defense to shreds.<br />
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Before, at least, we could always poke fun at our Germanic cousins for the way they dressed. Gerd Muller did score that brilliantly opportunistic diving header against the Three Lions in Mexico 1970, it’s true. But did he ever actually look in the mirror? He might have been the all time goal-scorer for the Mannschaft, yet off the field poor Gerd still managed to look like an unemployed miner in frumpy cardigans.<br />
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You see, when the final whistle was blown, we still had Savile Row, George Best and David Beckham. Could you ever imagine a Jerry from the Ruhr modeling an Armani underwear campaign? You have got to be kidding.<br />
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Which is why all of a sudden, everyone over here is upset about Joachim Löw. You see, you Krauts – yes, that’s still the most widely used term for folks from the Bundesrepublik – not only do you keep beating us, but you have also finally found yourselves a coach with a real sense of style.<br />
 That much was clear from the opening match, when you trashed the Australians and Löw appeared in a well-cut suit and, most intriguingly, a sheer cashmere V-neck. Which was not only chic, but had a certain avant-garde, risqué pizzazz. Most importantly, fitted his torso and looked damned good; most intriguingly, we wondered, had a vest underneath?<br />
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We’re not saying that all your Bundestrainers were sartorial disasters. Kaiser Franz had a decent wardrobe, but it was always a tad too formulaic. One sensed his wife most have picked out his clothes. And poor Helmut Schon…. A great coach admittedly, with a certain charm in his workers flat cap, but had he nothing else in the closet besides his tracksuit with the German eagle crest?<br />
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Löw, on the other, has clearly thought about his image, and his physique; and he clearly checks our men’s fashion magazines. He hangs scarves around his neck like a Parisian, i.e. doubled up, and tied through; and favors high-collared body conscious white shirts, like a Milan luxury brand CEO.<br />
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Plus, as the men’s fashion critic of The Financial Times, and thus pretty familiar with mega designer dress habits, I can report meeting John Galliano, creative director of Christian Dior no less, in a V-Neck cashmere pullover, and even wearing them myself, personally favoring Malo, my vote for the best Italian cashmere label.<br />
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More galling still, we’d thought by hiring an Italian, it would maintain our sartorial status. Instead, Fabio Capello’s Mark & Spencer’s £200 gray suit also came off a poor second to Löw’s latest V-Neck – in steel blue no less - and a suavely cut single breasted jacket. In a word, a middle manager brushed aside by a stylish entrepreneur. <br />
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And, Jogi’s got a good sense of grooming, the just a tad too long hair imbues him with that creative touch, a sense that he reads interesting novels, which women always like. He even looks like the big brother of the current model in Dior’s current Eau Sauvage cologne ad campaign, for chrissakes! And that hint of gray hair imparts a certain youthful gravitas. The frauleins must swoon.<br />
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Moreover, Jogi is clearly setting trends, just ask the folks at Strenesse. That label’s CEO Gerd Strehle has been telling me for years that Löw has been a vital force in driving business for the brand.<br />
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All told, his new cosmopolitan style seems a perfect metaphor for the multi-ethnic New Germany that has been grabbing so much attention. On June 15, when I landed in Florence for Pitti Uomo, the world’s biggest men’s wear trade show, Italian daily La Repubblica heralded “La Nuova Germania… la squadra mille colori.” Translated: “The New Germany, the team of a thousand colors.”<br />
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“Addio Panzer,” the paper continued, welcoming a Mannschaft that was “between a kebab and a paella.”<br />
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Now that you Germans have whipped us again in South Africa, we’re grasping at straws like a drowning man.  And, casting our minds back through Hollywood iconography we did find some consolation in that mega hit Basic Instinct, especially the scene where Michael Douglas has his erotic dance in a nightclub with Sharon Stone. He wore a clinging, tight-fitting cashmere V neck jersey too. Douglas, you might recall, ended up killing his lover and being prepped by Stone for an ice pick death…<br />
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Small comfort, I know, after losing in football and fashion this summer.<br/><br/>]]></description>
      <guid>http://www.achtung-mode.com/en/zeitgeist/August 10/Deeny+on+Deutschland%27s+Jogi</guid>
	  <author>post@achtung-mode.com (Godfrey Deeny)</author>
	  <link>http://www.achtung-mode.com/en/zeitgeist/August 10/Deeny+on+Deutschland%27s+Jogi</link>
	  <pubDate>Mon, 09 Aug 2010 13:56:45 +0200</pubDate>
	      </item>   
	<item>
      <title>Achtung Sunset Boulevard! Und ein paar Gedanken zum Magazine Verteilen </title>
	  <description><![CDATA[<img src="http://www.achtung-mode.com/co/zeitgeistImg/sepp_4c580c2d87058.jpg" alt="Jork Weismann's Ausblick vom Chateau Marmont" /><br/>Jork Weismann's Ausblick vom Chateau Marmont<br/><br/>Wir haben uns bei "Achtung" von Anfang an das Ziel gesetzt, deutsche Modekultur nach außen zu tragen. So fokussieren wir uns auf deutschsprachige Fotografen, Designer, Models, Orte und unsere Kultur im Allgemeinen, um eine Modezeitschrift zu schaffen, die für sich selbst steht und auch international gelesen und beachtet wird. Wir wollen gerne das Magazin sein, das bei Miuccia Prada auf dem Nachttisch liegt - oder auch gerne bei wichtigen Leuten auf dem Klo. Die "Achtung" immer so anspruchsvoll zu gestalten, dass sie ernst in den Texten und trotzdem schön in den Fotos ist, das ist schon Herausforderung genug. Aber es ist nichts gegen eine viel schwierigere Übung, die Distribution. Als Independent-Magazin ohne großen Verlag im Rücken ist es schwer, die Hefte an den Mann und an die Frau zu bekommen. Zum Glück gibt es in Deutschland endlich Magazin-Fachgeschäfte; besonders hervorheben wollen wir doyoureadme (www.doyoureadme.de) in Berlin und Soda (www.sodabooks.com) in München. Diese Läden ziehen ein Publikum an, das unserem Leserprofil entspricht: an Mode interessiert, mit Anspruch an exklusiven und eigenproduzierten Inhalten, vollkommen mit sich im Reinen, was die Nationalität angeht - und seien es Touristen, die aus Deutschland eine kreative Postkarte mitbringen wollen.<br />
Am Kiosk tun wir uns da schon viel schwerer. Wir drucken auf teurem Papier und können nicht in die Masse gehen, um gute Positionen zu ergattern. Wir finden es nicht o.k., sehr viele Hefte zu drucken, um dann sehr viele Hefte wegzuschmeißen - nur um uns mit einer hohen Auflage bei den Anzeigenkunden wichtig zu machen oder um die Kioske mit Masse zuzupfeffern. Am einfachsten ist es sicherlich, die "Achtung" zu abonnieren. Dann kommt sie direkt ins Haus, und man muss nicht im Laden bei den Heften unter "A" wie "Auto Motor und Sport" oder "Antiquitäten Extra" rumstöbern (www.internationale-presse.de). Auch im achten Jahr sind wir immer noch auf Pioniermission. Im normalen Pressegrosso haben die großen Verlage alles im Griff. An der Kasse liegen nur die Magazine, die auch dafür bezahlen. Auf einem kleinen Tisch ausgelegt oder gut fürs Auge positioniert zu sein, kostet auch Geld. Das sind dann Titel wie "Stern" oder "Spiegel", die gut laufen - und der Kioskangestellte ist auch eher pragmatisch veranlagt.<br />
Um an die internationalen Leser heranzukommen, braucht man einen guten Vertrieb. Vor allem der amerikanische Markt ist von besonderer Bedeutung. New York ist die Stadt, die alle visuellen Standards in der Modebranche setzt - dort sind die Stevens zu Hause, Meisel und Klein. Alle Entscheidungsträger sind dort mehrmals im Jahr auf Durchreise. Auch da ist es schwierig, richtig anzukommen. Seit der Gründung von "Achtung" haben wir mit zwei Vertriebspartnern gearbeitet, David Renard und Parthiv Sheth. Beide haben uns immer bestätigt, wie beliebt "Achtung" und "Sepp" (www.sepp-magazine.com) bei den Lesern sind und wie gut sie sich verkaufen. Nachdem wir mehrere tausend Euro in den Transport investiert hatten (Fedex nach New York kostet richtig Geld), haben uns beide, kurz bevor es zum Zahlen der Rechnung kam, mitgeteilt, dass sie pleite sind. Einfach so, ohne Entschuldigung. Interessanterweise arbeitet David Renard weiterhin und berät das Magazin "V".<br />
Aber das soll uns nicht aufhalten. Wir sind weiter im Amerika-Geschäft, weil es wichtig ist, die "Achtung" international zu platzieren und damit auch der deutschen Mode einen Rang zu geben, den sie verdient. Und siehe da: Unser Cheffotograf Jork Weismann, der gerade auf den Spuren seines Idols Helmut Newton in Los Angeles ist und an einem Chateau-Marmont-Fotobuch arbeitet, hat uns heute morgen dieses Bild geschickt. Die in Berlin gedruckte "Achtung" am Newsstand, sogar dem besten Newsstand von ganz L.A., genau gegenüber vom Chateau.<br />
<br/><br/>]]></description>
      <guid>http://www.achtung-mode.com/en/zeitgeist/August 10/Achtung+Sunset+Boulevard%21+Und+ein+paar+Gedanken+zum+Magazine+Verteilen+</guid>
	  <author>post@achtung-mode.com (Markus Ebner)</author>
	  <link>http://www.achtung-mode.com/en/zeitgeist/August 10/Achtung+Sunset+Boulevard%21+Und+ein+paar+Gedanken+zum+Magazine+Verteilen+</link>
	  <pubDate>Tue, 03 Aug 2010 14:29:30 +0200</pubDate>
	      </item>   
	<item>
      <title>Damir Domas Silent Debüt in Berlin </title>
	  <description><![CDATA[<img src="http://www.achtung-mode.com/co/zeitgeistImg/sepp_4c3ceafeb2acf.jpg" alt="Damir Doma auf dem Dach des E-Werk" /><br/>Damir Doma auf dem Dach des E-Werk<br/><br/>Ein beeindruckendes Schaustück war die Berliner Mode auf der Fashion Week auch im Juli 2010 leider nicht. Kein frischer Wind und längst kein reinigender Sturm. Stattdessen gastierte auch dieses Mal der bekannte Zirkus der Eitelkeiten im Fashion Dreieck Tempelhof-Gleisdreieck-Bebelplatz. Denn die ersten Reihen im Zelt wurden abermals besetzt von Castingshow Ausscheiderinnen, angehenden Schauspielerinnen sowie ehemaligen Moderatorinnen - und weniger vom Fachpublikum (den Achtung Chefredakteuren Godfrey Deeny und Markus Ebner wurde der Eintritt zur Show von Kilian Kerner durchaus vehement verwehrt). Fazit: Alle ziemlich ungestüm im Verhalten und in der Oberbekleidung. Und damit das Kontrastprogramm zu Silent, der neuen Linie von Damir Doma. Mit der ersten Kollektion für Frühling/Sommer 2011 begibt sich der in Paris lebende Designer mit reinen Materialien und puristischen Schnitten, die in Grau, Schwarz, Weiß und Gold-Gelb manches Schnittmuster aus der Main Line aufnehmen, erstmals in ein niedrigeres Preissegment, mit höheren Zielen. Silent wurde zu diesem Zweck auf der Dachterrasse des Berliner E-Werks präsentiert. In rein filmischer Form mit "Ghosts in Architecture" und 200 geladenen Gästen. Dabei war ausreichend Zeit für ein Gespräch mit Damir über Silent, die Berliner Modewoche und seine Zukunftspläne.<br />
<br />
Ich war ein wenig verwundert, dass du an der Berliner Fashion Week teilnimmst. Wie kam es dazu?<br />
<br />
Es ist eigentlich nur eine Party und ich präsentiere hier ein Video, das ich gemeinsam mit Malcolm Pate realisiert habe - einem Moviemaker aus London, mit dem ich schon länger etwas machen wollte. DJ Hell hat den Soundtrack dazu gemacht. Hier geht es vor allem um Silent und nicht um Damir Doma und wir wollen nicht etwas vorgeben, dass Silent nicht ist. Das ist ja das Problem bei der Berliner Fashion Week, dass Leute ohne Aussage und Vision versuchen, Designer zu sein. <br />
<br />
Und deshalb das Video?<br />
<br />
Ja. Für mich dient eine Fashion Show dazu, eine Vision zu zeigen. Etwas, das in der Zukunft stattfindet. Und bei Silent geht es einfach darum, Teile zu machen, die ich sofort anziehen will. Mit Damir Doma habe ich einen anderen Anspruch. <br />
<br />
Passt Silent also deiner Meinung nach besser nach Berlin und Damir Doma nach Paris?<br />
<br />
Ich wurde schon oft angefragt, hier eine Show mit Damir Doma zu machen. Aber das würde nicht funktionieren. Paris ist einfach perfekt. Dort sind Eleganz und Schönheit wichtig. Darum dreht es sich in Berlin leider nicht, auch wenn es das gerne so hätte. In Berlin geht es immer noch mehr - trotz der Shows - um die Bread&Butter und die Premium.<br />
<br />
Findest du denn andere deutschen Designer gut? Und schaust du dir ihre Schauen an, während du hier bist?<br />
<br />
Nein, das mache ich gar nicht. Ich habe mit Dirk Schönberger zusammengearbeitet und schätze ihn noch immer als Persönlichkeit sehr. Er ist ein  intelligenter und intellektueller Designer, der sich etwas dabei denkt bei dem, was er macht.<br />
<br />
Wie verbringst du sonst deine Tage hier in Berlin?<br />
<br />
Ich bin einen Tag vor der Veranstaltung angereist und hatte ein Gespräch mit Mykita. Und ich habe mich natürlich auch gefreut, hier die beiden letzten Deutschland-Spiele der WM anzuschauen. <br />
<br />
Kommst du auch einfach mal hierher, wenn du keine Termine hast?<br />
<br />
Nein, die letzten zehn Male hatten tatsächlich immer einen geschäftlichen Hintergrund. Dadurch, dass meine Familie am Chiemsee wohnt und meine Mutter dort mit ihrer Firma an allen meinen Schnitten beteiligt ist, fliege ich schon einmal im Monat nach Deutschland. Aber dann immer nach München. Ich habe ja 2003 ein Jahr in Berlin gewohnt. Aber ich habe andere Inspirationsquellen und die finde ich persönlich eher in Paris. <br />
<br />
Du würdest hier also auch keinen eigenen Shop aufmachen?<br />
<br />
Nein. Für uns ist Deutschland so schon schwer genug. Unsere Kunden sind auch wirklich gute Läden mit starken Einkäufern, aber das dauert in Deutschland einfach. Hier gibt es keinen progressiven Markt. Sogar die Österreicher sind da schneller - in Wien. Oder die Schweiz in Zürich. <br />
<br />
In welchen Läden verkaufst du denn in Berlin?<br />
<br />
Darklands und Ulf Haines. Es gibt aber bereits weitere Anfragen.<br />
<br />
Wo siehst du dich eigentlich in drei Jahren?<br />
<br />
Man muss beständig wachsen und darf nicht isoliert die Männerkollektion betrachten, die weltweit sehr erfolgreich ist. Die Frauenkollektion ist ebenfalls sehr gut gestartet. Auch Silent kommt bereits gut an, weil es eine geringere Kaufhürde hat aufgrund des niedrigeren Preisniveaus.Aber man muss das alles im Gesamtbild betrachten. Ich will mir deshalb eine Basis schaffen, auf der ich langfristig arbeiten kann. <br />
<br />
Du würdest also nicht zu einem der großen Modehäuser wechseln?<br />
<br />
In der Phase, in der wir uns jetzt befinden, nicht. Wir haben selbst so viele Sachen im Aufbau, sodass es nicht funktionieren wird, wenn ich jetzt etwas anderes machen würde. Aber auf lange Sicht sage ich nicht, dass das nicht einmal möglich sein könnte. Und es gab auch bereits Anfragen. Ich würde auch nur für die Top 3 oder 4 arbeiten. Doch ich bin noch sehr jung und habe Zeit.<br />
<br />
Interessant ist auch die Zusammenarbeit mit deinem Investor Paper Rain bzw. mit Stephan Wembach, der vorher nicht in der Mode tätig war, sondern in Silikon Valley, und den du aus Süddeutschland kennst?<br />
<br />
Paper Rain gibt es ja erst, seitdem es meine Kollektion gibt. Ich hatte damals, nachdem ich für Raf und Dirk gearbeitet habe, meine erste kleine Kollektion gemacht und ich wusste einfach schon immer, dass ich etwas Eigenes machen will. Und wollte das zuerst selbst finanzieren. Mir ist aber noch kürzester Zeit aufgefallen, dass ich einfach einen Partner brauche. Und dann habe ich gesucht - und gefunden.<br />
<br />
Und das ist nach wie vor gut so?<br />
<br />
Ich bin sehr zufrieden damit. Denn es handelt sich dabei schließlich um keinen passiven Investor, sondern es sind meine Partner, die auch mit mir im Alltag arbeiten. Jeder mit seinen eigenen Zuständigkeiten und der kreative Part liegt ganz bei mir.<br />
<br/><br/>]]></description>
      <guid>http://www.achtung-mode.com/en/zeitgeist/July 10/Damir+Domas+Silent+Deb%C3%BCt+in+Berlin+</guid>
	  <author>post@achtung-mode.com (Julia Stelzner)</author>
	  <link>http://www.achtung-mode.com/en/zeitgeist/July 10/Damir+Domas+Silent+Deb%C3%BCt+in+Berlin+</link>
	  <pubDate>Wed, 14 Jul 2010 00:34:55 +0200</pubDate>
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