Make-up besitzt eine transformierende Kraft. Mit ihr lassen sich Gesichter formen genauso wie Identitäten. Deshalb ist sie im Alltag ein nicht weniger begehrtes Gut wie am Set von Filmen, bei Modeproduktionen oder vor dem großen Red-Carpet-Auftritt. Wo dank einer florierenden Selfie-Kultur immer mehr Fotografien grassieren, führt die Steuerung des Bildes zu einem gestiegenen Make-up-Konsum. Und wo früher für den Alltagslook etwas Puder und Concealer genügte, kommen heute gut und gerne an die 20 Produkte auf die Haut, bevor gerade junge Damen das Haus verlassen. Beauty Vlogger zeigen, wie die Bühnenmaske einem jeden gelingt.

Charlotte Tilbury kennt die Mechanismen der Schönheitsindustrie. Als Make-up-Künstlerin umfasst das Repertoire der gebürtigen Londonerin beinahe alle Teilbereiche des Showbusiness. Sie arbeitete bei Runway Shows von Alexander McQueen und Lanvin, Editorials mit den Größen der Fotografenszene, für Events auf dem roten Teppich oder auch für namhafte Magazine wie Vogue und Vanity Fair. Vor dem Schminktisch hatte sie außerdem schon sämtliche Hollywoodprominenz. Von der Menschenrechtsanwältin Amal Clooney bis zu Topmodels wie Kate Moss und Naomi Campbell.

Tilbury glaubt an diese transformierende Macht des Make-ups. Immerhin steckt in ihr auch ein demokratisches Urprinzip. Jeder darf so aussehen — und deshalb so sein — wie er oder sie will. 2014 lancierte sie darum eine eigene, nach ihr benannte Beautylinie. Die professionelle Kunst des perfektionierten Make-ups macht sie damit einfach zugänglich.

Im Winter eröffnete Charlotte Tilbury ihren ersten Verkaufsstand in Deutschland im Berliner Kaufhaus des Westens. Neben ihren Produkten in den Bereichen Make-up und Skincare gibt es dort auch ein Beauty Team, das individuelle Behandlungen und Beratungen anbietet. Damit gelingt das Selbstbild zukünftig umso besser.

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