„Allure ist etwas, das existiert. Es hält einen fest. Ob ein intensiver oder flüchtiger Blick auf der Straße oder ein Gesicht in der Menge – man wird festgehalten“, sagte die legendäre Modejournalistin Diana Vreeland einmal. Jener Allure, diesem magischen französischen Gefühl, dem die deutsche Sprache mit ungefähren Übersetzungen wie „Stil“ oder „Eleganz“ nur in Ansätzen gerecht werden kann, widmet das C/O Berlin jetzt eine ganze Ausstellung.

Gezeigt werden dort erstmals Modefotografien aus der an die 400 Arbeiten umfassenden Collection Susanne von Meiss, die von den 1920ern bis in die Gegenwart Werke aus allen Genres und Stilen der Fotografiegeschichte umfasst. Was alle Arbeiten im Archiv der in Berlin lebenden Schweizer Sammlerin eint? Der Titel verrät es natürlich: Allure. Zu sehen gibt es in der von Birgit Filzmaier kuratierten Ausstellung Fotografien berühmter Modefotografen, darunter Diane Arbus, Richard Avedon und Irving Penn genauso wie Paolo Roversi, Nan Goldin und Jürgen Teller.

Erste Einblicke gewähren unsere ausgewählten Bilder sowie das von C/O Berlin initiierte Video. Den Besuch der Ausstellung ersetzen die Eindrücke nicht — für Fotografieinteressierte ist sie in diesem Sommer ein absoluter Pflichttermin. Allure [frz. Stil, Eleganz]. Fotografien aus der Collection Susanne von Meiss läuft noch bis zum 4. September.