Zwei Jahrzehnte haben gereicht, um die Modewelt nachhaltig zu prägen. Zwei Jahrzehnte, in denen sich wenige Designer in Sachen Exzentrik und Inszenierungslust mit dem Briten Alexander McQueen messen konnten.

Mit insgesamt 36 Kollektionen für sein gleichnamiges Modehaus hat sich das enfant terrible ein Denkmal geschneidert, das bis heute nichts an seiner Faszination verloren hat. Spektakuläre Abendroben auf spektakulären Bühnen, präsentiert in spektakulären Shows – McQueen konnte alles, außer langweilig.

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Robert Fairer: Alexander McQueen – Unseen;  Schirmer/Mosel Verlag München;  Mit Texten von Sally Singer und Claire Wilcox;  352 Seiten, 376 Abbildungen

Fotograf Robert Fairer hat den Exzentriker auf seiner Reise zwischen Skurrilität und Genie von Anfang an mit seiner Kamera begleitet. Dabei sind fabelhafte Aufnahmen für Modeliebhaber und McQueen-Fans entstanden: Laufstegbilder und Backstagefotos, die zeigen, wie viel es tatsächlich braucht, um eine McQueen-Schau zu einer McQueen-Schau zu machen.

Nun hat Fairer erstmalig nach sechs Jahren in den Tiefen seiner Fotoarchive gewühlt. Herausgekommen ist eine 352-seitige Hommage an den begnadeten Designer und sein Modespektakel: Alexander McQueen – Unseen.

In Deutschland heute im Verlag Schirmer/Mosel erschienen.