Performance Wear hat sich längst als Alltagsuniform etabliert — sofern sie auch optisch etwas hermacht. Das Bedürfnis nach einem Look, der von morgens bis abends gleichermaßen funktioniert, erfüllt diese Kleidung momentan nämlich besonders gut. Immerhin befinden wir uns im Zeitalter des gesunden Lebensstils. Da macht es ordentlich was her, morgens im Office oder abends beim Dinner mit den Freunden so aussehen, als käme man gerade aus dem Sportstudio. Selbst, wenn man nur faul auf der Couch lag. In Performance Wear wirkt jeder fitter und gesünder und dadurch leistungsfähiger und erfolgreicher. Zum Beispiel in Aeance.

Seit einer Weile kommt der richtige Look zum Lebens- und Körpergefühl nicht mehr nur von den großen Sportswear-Giganten, sondern auch von kleineren Marken, die sich clever an der Schnittstelle von Sport und Mode positionieren. Etwa die italienische urbane Marke C.P. Company. Oder die eklektische Active-meets-Streetwear-Brand P.E.Nation. Oder eben die Marke Aeance aus München, die von Nadine Baier (die auch bei den Mercedes Benz Fashion Weeks ihre Finger mit im Spiel hat) gemeinsam mit Arendt van Deyk gegründet wurde.

Aeance  steht für aestetics, ascetic und performance

Aeance setzt sich aus den Wörtern aestetics, ascetic und performance zusammen. Der Name ist Programm. Die verwendeten Funktionsmaterialien aus der Schweiz, Italien und Neuseeland sind selbstredend innovativ, nachhaltig und auf dem neuesten Stand der Technik, insofern lässt sich in ihnen tatsächlich ein Halbmarathon souverän meistern. Gleichzeitig ist das reduzierte Design so ansprechend, dass sich Shirts, Blousons und Tanktops spielend auch in die Garderobe integrieren lassen. Für Frauen genauso wie für Männer. Und das nicht nur für eine Saison. Gerade wurde die zweite Aeance-Kollektion lanciert, die auf Zeitlosigkeit und Beständigkeit angelegt ist — Nachschub gibt es erst wieder in einem Jahr.

Während die erste Kollektion noch vom Berliner Fashion-Darling Hien Le gestaltet wurde, kam das Design für Aeance Collection 02 vom kanadischen Modedesigner Steven Tai. Der Absolvent der Hochschule Central Saint Martins gewann 2012 beim Hyères Festival den erstmalig verliehenen Chloe Award und präsentierte im Anschluss auf der Fashion Week in Berlin seine Kollektion. 2013 gründete er sein eigenes Label, das ebenfalls in stilistischer Nähe zu funktionaler, progressiver Mode steht. Er zeigt mittlerweile regelmäßig auf der London Fashion Week.

Seine erste Kollektion für Aeance hat Tai „Sleek Ninja“ getauft. Ein besonders gut ausgebildeter Kämpfer, der auf alle Herausforderungen des Lebens exzellent vorbereitet ist und dabei auch noch im ökologisch korrekten, ästhetisch ansprechenden Outfit steckt? Das passt doch hervorragend zum momentanen gesunden Lebensstil.

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